Beständigkeitsprüfungen von Kunststoffen

Beschleunigte Beständigkeitsprüfungen an Kunststoffen und Polymeren unter anderem für die Automobil- und Verpackungsindustrie.

Bei den zu prüfenden Produkten werden die relevanten Materialeigenschaften vorher gemessen und festgelegt. Anschließend setzen Experten die Produkte nach definierten Bedingungen dem Einfluss von Hitze, Chemikalien, Sterilisierung oder UV/Xenon-Beleuchtung aus. Die relevanten Eigenschaften der Produkte werden zum Schluss noch einmal gemessen, um den Zustand vor und nach der Behandlung zu vergleichen.

Diese Prüfungen erfolgen nach (inter)nationalen oder kundenspezifischen Normen.

Beispiele offizieller Normen für Beständigkeitsprüfungen:

  • ASTM D1693 - Environmental Stress Cracking Resistance (ESCR) tests
  • ASTM D573 - Effects of elevated temperatures on properties of plastic material by deterioration in air oven
  • ASTM D4329 - ASTM D 4587 - Accelerated Weathering by QUV
  • DIN ISO 4892 - SAE J2020 - Accelerated Weathering by QUV
  • ASTM D2565 - Xenon-Arc Exposure of Plastics Intended for Indoor or Outdoor Applications
  • ASTM D4459 - Impact resistance of polyvinyl chloride (PVC) rigid profiles

Die Vielfalt der Produkte und Chemikalien erfordert in vielen Fällen ein maßgefertigtes Testprogramm. Intertek-Experten verfügen über jahrelange Erfahrung bei der Planung und Durchführung von Beständigkeitsprüfungen.

Beispiele von Beständigkeitsprüfungen:

  • Ein Hersteller von Dichtungen für Hydraulikanlagen will das Grundmaterial Naturkautschuk durch EPDM ersetzen. Beständigkeitsuntersuchungen zeigen, dass EPDM sich gut als Ersatz für Naturkautschuk eignet.
  • Aufgrund des wachsenden Marktes für Bio-Kraftstoffe will ein Lieferant von Kraftstoffbehältern die Resistenz seiner Behälter gegen Standardkraftstoffe im Vergleich mit der Resistenz gegen Bio-Kraftstoffe untersuchen lassen.
  • Eine große Bank will die Lebenszeit eines Produkts, das die Authentizität von Geldscheinen überprüft, testen lassen. Die Lebenszeit wird durch einen beschleunigten UV-Beständigkeitstest, kombiniert mit physischen Tests, ermittelt.
  • Das Plastikgehäuse eines für das Säubern von Kühlmitteln verwendeten Filtersystems versagt bereits nach kurzer Zeit. Eine Simulation des gestörten Prozesses zeigte, dass das benutzte Material sich nicht mit dem Kühlmittel verträgt.
  • Ein Zahnarzt muß häufig die Spritzen ersetzen, die er in der Zahnchirurgie benutzt, weil die mechanische Wirkung durch wiederholte Sterilisation nachließ. Unsere Untersuchen ergeben, dass durch den Einsatz von Spritzen aus einem anderen Material deren Lebenszeit verlängert werden könnte.
 

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