Neue Änderungen zur Etikettierung von Lebensmitteln – EU-Verordnung 1169-2011

Hauptziel der Verordnung ist die Vereinfachung von EU-Etikettierungsvorschriften und die Einführung neuer Anforderungen.

Die am 25. Oktober 2011 veröffentlichte EU-Verordnung 1169/2011 stellt in Bezug auf die allgemeine Kennzeichnung von Lebensmitteln eine Vereinheitlichung aller bisherigen EU-Vorschriften dar, die im Laufe der Jahre äußerst komplex wurden.

Sie trat/tritt in zwei Stufen in Kraft:

  • Ab 13. Dezember 2014: Auf dem Markt verkaufte Produkte müssen der Verordnung entsprechen (Nährwertangaben erfolgen noch auf freiwilliger Basis, sofern kein spezifisches Produktversprechen erfolgt, müssen ab dem 13. Dezember 2014 jedoch im neuen Format wie unten beschrieben aufgeführt werden).
  • Ab 16. Dezember 2016: Der Verordnung muss vollumfänglich entsprochen werden, einschließlich der nun verpflichtend aufzuführenden Nährwertangaben.

Änderungen in Bezug auf die Verordnung:

Die neuen Anforderungen:

  • Es wurden einige Änderungen bezüglich der Pflichtangaben vorgenommen - diese Angaben müssen gut sichtbar, lesbar, dokumentenecht und mit einer Mindestschriftgröße von 1,2 mm aufgedruckt werden
  • Allergene müssen in der Zutatenliste mit einer bestimmten Schriftart hervorgehoben werden, durch die sie sich deutlich vom Rest der Zutatenliste abheben
  • Markenname, Füllmenge und der tatsächliche Alkoholgehalt von alkoholischen Getränken, sofern er über 1,2 Vol.-% liegt, müssen im selben Sichtbereich angegeben werden

Neue spezifische Pflichtangaben:

  • Die Nährwertangaben müssen (mit Ausnahmen) in einer bestimmten Reihenfolge und mit einheitlicher Gestaltung aufgeführt werden: Energiegehalt, Fett, Fettsäuren, Kohlenhydrate, Zucker, Eiweiß und Salz
  • Die Angabe des Ursprungslands wird auf bestimmte Fleischarten erweitert
  • Die Datumsangabe ist bei tiefgefrorenem Fleisch, Fertiggerichten mit Fleisch und unverarbeiteten Fischerzeugnissen verpflichtend
  • Der Begriff „gefroren“ ist für alle Waren verpflichtend (außer in Sonderfällen: vgl. Anhang III der Verordnung), die tiefgefroren waren und aufgetaut verkauft werden
  • Hergestellte Nanomaterialien müssen in der Liste der Inhaltsstoffe aufgeführt werden

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